Tiere
Unser gestörtes Verhältnis zu Haus- und Wildtieren |
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Der Präsident des basellandschaftlichen Jagdschutzvereins
erkennt den Rothirsch als
".. Bereicherung der Wildbahn", stellt hingegen
fest
Unsere Vorfahren brachten es zustande, dieses grosse
Wildtier praktisch auszurotten.
Ein Jagd-Schutzverein dient eben dem Schutz der Jagd,
nicht dem Schutz der Tiere.
Ist unser Verhalten nicht geradezu schizophren?
Solange Wildtiere für die Einen Bereicherung der
Artenvielfalt, für die Andern nur jagdbares Wild
bedeuten, drängt der Rothirsch wohl vergeblich
ins Baselbiet.
".. er muss aber gemanagt und nachhaltig
bewirtschaftet werden."
Seither sehnen sich die Stadtmenschen wieder nach dem
symbolträchtigen Stück Natur.
Allerdings haben wir inzwischen dafür gesorgt,
dass der geeignete Lebensraum laufend verringert wird.
Neulich sollen ganze zwei Tiere (oder waren es gar vier?)
im Kanton Baselland aufgetaucht sein.
Soll es jetzt diesen Einzelexemplaren so ergehen wie
dem Luchs, dem Wolf oder dem Bären?
Wenn er so richtig gemanagt und bewirtschaftet wird,
hat der einsame Rothirsch wohl bald ausgeröhrt.
Einerseits wird Alles unternommen, von uns augerottete
Wildtiere wieder anzusiedeln, andererseits stehen bereits
die Manager und Bewirtschafter mit der Flinte bereit,
um das Ueberborden der Natur in Griff zu bekommen.