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Nach jeder Geschäfts- oder Ferienreise ins Land der
unbegrenzten Möglichkeiten fühle ich mich erneut hin und
hergezogen zwischen Bewunderung und Ablehnung für den
"AmericanWay of Life".
Seit der Zeit der Kolonialisierung und der Pioniere war dieser
"Schmelztiegel der Nationen" ein gewaltiger Brennpunkt
der Ideen. Freiheitsgedanke, Forschungsdrang und
Fortschrittsglauben sind die treibenden Kräfte, die zum
Phänomen Amerika führen.
Amerika war und ist zum Teil immer noch wegweisend für eine Vielzahl von Einrichtungen, die wir Europäer amerikanischem Pioniergeist und amerikanischen Erfahrungen verdanken. Unsere eigene konservative Haltung und unsere mangelnde Risikofreudigkeit lassen uns aber meistens noch warten, bis die Amerikaner für eine Neuerung ihr Lehrgeld bezahlt haben. Wussten Sie beispielsweise, dass zwei amerikanische Bundes - Administrationen die Gesetzgebung der ganzen Welt auf ihren beiden Gebieten beeinflussen? Und das, obwohl viele Länder ihre eigene zuständige Behörde haben? Die Zivilluftfahrtsämter der Erde warten vor dem Einleiten neuer Massnahmen im Luftverkehr die Entscheide der Federal Aviation Administration ab und auch die nationalen Gesundheitsbehörden haben ein Ohr auf Washington gerichtet, wo die Food and Drug Administration inoffiziell die Lebensmittel- und Pharma - Politik für die ganze Welt schmiedet.
Gegenwärtig führt für uns Schweizer der Weg vieler
amerikanischer Neuerungen über Deutschland, was die
Einführungszeit natürlich verlängert. So kommt es, dass ein
wohlhabendes Land wie unseres später noch als ein
Entwicklungsland von Einrichtungen wie beispielsweise Autobahnen oder Stereo -
Radio profitiert.
Auch unser Festhalten an überlieferten und überholten Formen
zeigt, wie schwer wir es haben, uns auf veränderteSituationen
einzustellen. Gewiss war die Schweizer Armee die letzte moderne
Armee, die auf preussische Militärsitten verzichtete. Was die
Einführung des Frauen- Stimm- und Wahlrechts betrifft, so
schämte ich mich ihrer Harzigkeit wegen gegenüber
ausländischen Beobachtern nicht wenig.
"Wie beurteilt man uns drüben?" oder "Wie
gefällt dir Amerika?" sind Fragen, die den Besucher
gelegentlich zu Vergleichen herausfordern. Ich selber ziehe mich
meistens feige aus der Schlinge, indem ich meine Auffassung
offeriere, wonach jedes Land irgend etwas besser macht als alle
andern. Die Schlinge ist an einer Falle befestigt, die mit der
Folgefrage "Wer definiert was "besser" ist?"
zuschnappt.
Aber gibt es denn einen absoluten, objektiven Qualitätsbegriff
wirklich nicht? Ist der italienische caffË etwa nicht besser als
euer coffee, der zwar ein Stück amerikanischer Gastfreundschaft
und Verlegenheitsgetränk zugleich ist, seiner qualitativen
Unzulänglichkeit wegen aber den Namen dieses Genussmittels nicht
tragen dürfte?
Das Privileg, die Welt kennenzulernen und solche Vergleiche anstellen zu können, verdanke ich ausgerechnet der Industrie, der es nur in Einzelfällen gelingt die Ueberlegenheit ihrer Produkte auf dem amerikanischen Markt durchzusetzen. OK, wir wissen Bescheid über den Erfolg schweizerischer Maschinen, Uhren und Sackmesser, französischer Flugzeuge und Mineralwasser, sowie japanischer Autos, Elektronik und Cameras in Amerika. Wie steht es aber um ganz gewöhnliche Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens?
Haben Sie schon einmal einen amerikanischen Hotelkleiderbügel
gesehen? Er ist aus Draht, biegt sich kläglich unter der Last
eines Wintermantels durch und lässt Rostflecken auf gewaschenen
Hemden zurück. Sein Gegenstück in Italien ist nicht nur aus
Holz, es hat sogar einen Griff zum leichteren Einhängen.
Mit beiden Händen das Frühstückstablett balancierend wollen
Sie den Ellenbogen benützen um die Türe zu öffnen. Nicht in
Amerika. Anstatt der praktischen Türfallen hat man dort
Türknöpfe: Tablett abstellen. Doorknob drehen. Tablett
aufnehmen und auf der anderen Seite wieder abstellen. Türe
schliessen. Tablett ........, da gehen Sie wohl besser ins
Restaurant.
Gleich um die Ecke verkündet ein hell erleuchtetes Etablissement
aus Plastic und Chromstahl: "Welcome" . Das Lokal ist
noch leer und das Willkommen besteht aus einer Holztafel, die
verlangt, dass Sie warten bis man Ihnen einen Platz zuweist.
Wenn die Engländer vor dem Bus diszipliniert in Reihe stehen, so
kann ich mich auch als mitteleuropäisches Individuum überzeugt
anstellen. Wenn ich aber in jedem, auch dem schäbigsten
amerikanischen Restaurant, warten muss bis jemand kommt und mich
fragt "Kann ich Ihnen helfen?", so finde ich dafür
keine Antwort. Ausser vielleicht "No, but I can help you
find a way to make this place a more customer oriented one!"
Während bei uns jedes halbwegs zivilisierte Kind einen
Tornister oder eine Mappe benützt um seine Bücher zur Schule zu
tragen, binden amerikanische Schüler ihre Habe mit einem Gurt
zusammen. Man sagt doch gerne den Amerikanern nach, sie seien so
praktisch veranlagt. Let's see. Sie erhalten die Aufgabe einen
Nylonfaden am Ende einer Stange so aufzuwickeln, dass er sich
durch Führungen an der Stange möglichst leicht abwickelt, wenn
ein leichtes Gewicht an seinen anderen Ende geworfen wird.
Als schlauer Europäer entwickeln Sie jetzt sicher eine starre
Trommel, gegen die Stangenspitze hin geöffnet und mit
Fangvorrichtung für den Faden, der sich rechtwinklig zur Stange
ohne Widerstand abwickelt. Bravo! Sie haben soeben die
europäische Fischerruten - Rolle nacherfunden. Mit diesem Gerät
werfen Sie Ihren Köder weiter als mit dem amerikanischen. Jenes
braucht nämlich eine Hin-und-Her-Führung für den Faden und
Rollenlager aus Rubinen, weil die bewegliche Rolle in Richtung
der Rute abgewickelt wird.
Längst haben Amerikaner erkannt, dass ausländische Produkte
ihrer eigenen Ware überlegen sein können. Während aber
beispielsweise Detroit auf der Flut besserer Autos aus Japan und
Deutschland mit Änderungen reagierte, schlagen sich die
Amerikaner immer noch mit minderwertigen Gebrauchsartikeln herum.
Sie machen Feuer mit jenen schäbigen
Cartonzünd"hölzern" die, wie Toilettenpapier, immer
an der falschen Stelle abreissen. Keiner der angeblich so
praktisch veranlagten Ueberseeer kam bisher auf den Gedanken eine
Büroklammer herzustellen, die das Papier nicht zerfetzt, wenn
man sie herauszieht. In anderen Ländern hat die Industrie
längst gemerkt, dass man den Draht nur ein zweites Mal abbiegen
muss um das zu verhindern.
Wieso hat übrigens ausgerechnet das technologisch am weitesten entwickelte Land immer noch nicht das Dezimalsystem eingeführt? Und warum schlägt man sich dort immer noch mit veralteten Einheiten herum, die nicht konvertierbar sind, wo doch der Rest der Welt im metrischen System geeint ist? Die Engländer, denen sie das Nebeneinander von Pfunden, Unzen, Zoll und Füssen verdanken, haben die Umstellung lange vor 1993 ("Europa") eingeleitet. Die Schweden brachten sogar das Kunststück fertig in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ihren Linksverkehr auf rechts zu standardisieren. Zwar haben sich die US - Forscher vom amerikanischen System getrennt, ihre Technik aber ist mit derjenigen des Rests der Welt nicht kompatibel und das bis hinab zur kleinsten (Witworth) Schraube.
Die Amerikaner bestimmen bekanntlich die Entwicklung der Luftfahrt. Daher messen alle Piloten/Controller/Meteorologen der Erde heute noch die Flughöhe in Fuss , die Geschwindigkeit in nautischen Meilen pro Stunde und die Sichtweite in Kilometern. Dazu kommt noch der Barometerdruck in Zoll Quecksilbersäule und einige ältere Flugzeuge mit Geschwindigkeitsmessern, die in Landmeilen pro Stunde geeicht sind. Fünf verschiedene Längenmasseinheiten für die Sicherheit der Luftfahrt! Wahrscheinlich ist es jetzt zu spät in der Fliegerei das metrische System einzuführen. Sicher aber würde es nach der Umstellung zu Unfällen kommen, besonders auf amerikanischen Flügen.
Die Frage nach der Ursache dieses amerikanischen Rückstands lässt nur zwei Erklärungen zu: Entweder können sie die Ueberlegenheit fremder Ideen einfach nicht anerkennen (schlecht für uns) oder sie sind nicht gewillt eine mühsame Uebergangszeit in Kauf zu nehmen (schlecht für sie).
Trotz regelmässiger Anläufe, die in ihren Fachzeitschriften diskutiert werden, ist den Amerikanern der erste Schritt zu dieser vereinfachenden Modernisierung ihrer Technologie noch nicht gelungen. Ein Vertreter der westlichen Führungsmacht in Technologie erscheint geradezu rührend archaisch wenn er sagen muss "One tenth of one percent", weil er mit "O.l %" nicht verstanden würde. Auf der ganzen Welt kann ich einen 4 mm - Bohrer kaufen, nur in Amerika entspricht dem (ungefähr) fünf Zweiunddreissigstel eines Zolls. Amerika deine Fahrenheit!
Was mich als alten Europäer am amerikanischen Lebensstil aber wirklich betroffen macht ist die Duldung der Gewalttätigkeit. "This is a violent country" meinte einmal ein Geschäftsfreund, als wir an einem Wald von Brutalo-Plakaten vorbeifuhren. Gewiss hat das Tragen von Waffen Tradition in einem Land, dass schon seinen Ureinwohnern mit Gewalt weggenommen worden ist; in einem Land, wo sich Pioniere aller Art gegen Ueberfälle verteidigen mussten. Aber sind Feuerwaffen heute noch berechtigt? Wird der Amerikaner der 90er Jahre wirklich eines seiner fundamentalen Freiheitsrechte beraubt, wenn man ihm sein Schiesseisen wegnimmt? Ein Texaner sagte mir einmal, er fühle sich nicht richtig angezogen, wenn er am Morgen seine "gun" nicht eingesteckt habe. Als ich dazu bemerkte, er könne doch Klapperschlangen auch mit einem Stück Holz erschlagen oder besser, ihnen aus dem Weg gehen, merkte ich gleich, wie sehr mir das Fett aus dem Näpfchen am Fuss klebte.
Ÿhnlich uneinsichtig verhalten auch wir uns, wenn es um das Tragen von Sicherheitsgurten geht. Im Flugzeug schnallt sich jeder brav an, weil er sich in Fragen der fliegerischen Sicherheit für nicht kompetent hält und ausserdem mehr Angst hat geflogen zu werden, als wenn er selber Auto fährt. Viele Autofahrer fühlen sich mit den Rumpf-und-Bauch-Bändern so wie Texaner ohne Pistole: in ihrer Freiheit eingeengt. Gleichwohl ist weder das eine noch das andere ausschliesslich Privatsache, wie die Statistik der sozialen Kosten zeigt. Als ich im Jahre 1957 in meinem ersten Auto Sicherheitsgurten montierte, brauchte ich kein "Obligatorium", nur ein wenig Physikkentnisse. Die Italiener amüsierte ich damals am meisten: Ob ich denn so schnell in die Kurve fahre, dass ich diese Dinger brauche? Nicht einmal der Touring Club teilte damals meine Einsicht für das Gurtentragen.
Puritanismus und Kirche haben den Amerikanern eine Reihe
merkwürdiger Verhaltensweisen beschert.
Da ist auf der einen Seite ihre verkrampfte Einstellung zur
Sexualität. Auf der anderen Seite die unterschwellige
Glorifizierung der Gewalt. Am deutlichsten ist das zu sehen in
amerikanischen Wortschöpfungen wie "Sex 'n' Crime".
Als Europäer verstehe ich darunter so etwas wie "Tulpen und
Eiterbeulen". Drüben aber ist das ein Wort für
Verwerflichkeit.
Als ich 1962 zum ersten Mal in Amerika war, durfte das
Fernsehen eine BH-Reklame für "Cross your Heart" nur
vom Rücken her zeigen. Ein nackter weiblicher Körper ist auch
heute noch unsittlich und, weil für "minors"
schädlich, schlechthin verboten. Dafür gibt es zur Genüge
Szenen mit Menschen, die sich verprügeln, blutüberströmt zu
Boden fallen oder andern auf immer grauenvollere Weise das Leben
nehmen. Ist das denn nicht schädlich für Jugendliche?
Gänzlich offenbaren die Amerikaner ihr puritanisches Verhältnis
zur körperlichen Liebe aber erst mit der Wahl ihrer stärksten
Kraftausdrücke oder Flüche.
"Fuck" und "fucking" ist eigentlich das
populäre Wort für eine der drei schönsten Beschäftigungen.
Bei den Amerikanern aber ist es zugleich Ausdruck der Abscheu und
Verdammnis. Eine gewisse Parallele zu einem anderen Volk mit
puritanischer Tradition lässt sich erkennen. Auch in der
Zentralschweiz ist ein Wort aus dem Sexualbereich das übelste
Schimpfwort im Sprachschatz, nämlich "huere", als
Eigenschaftswort klein geschrieben (dä huere Pleger!). Warum
kommt eigentlich niemand auf die Idee, als Fluch einmal Wörter
wie "Krieg", "Gewalt" oder "Killer"
zu verwenden?
Die Amerikaner bewundern die Traditionen der "alten
Welt" und des Orients weil sie selber erst im Begriff sind,
sich eine eigene Kultur aufzubauen. Zur Kultur gehört auch die
Sprache. Ein Engländer hat einmal mit charakteristischer
Trockenheit das amerikanische so umschrieben:
"Zur Zeit der Ðberseekolonieen wurde beschlossen, dass
Englisch die Sprache Amerikas sein soll. Es ist nicht einzusehen,
warum dieser Beschluss nicht zur Durchführung gelangte."
Ganz so schlimm ist es nun doch wieder nicht. Wer sich an die
geänderte Schreibweise von colour, tyre und fibre gewöhnt hat,
kommt gut zurecht. Irgendwie hat sich das Englische in
Nordamerika ähnlich weiterentwickelt wie andere europäische
Sprachen in der Neuen Welt. Etwa so wie das Portugiesische in
Basilien, das Französische in Quebec oder das Spanische in
Lateinamerika.
Amüsant fand ich, als an einer Party ein Amerikaner eine
Engländerin so beschrieb: "She's the one by the door;
speaks with an English accent."
Kritisch wird es erst, wenn Amerikaner falsch verstandene Fremdwörter in ihre Sprache aufnehmen. Dann macht uns ihr veränderter Sinn Schwierigkeiten. Ein ResumÈ ist eine Zusammenfassung, nicht wahr? Falsch! Für die Amerikaner ist das ein Curriculum Vitae. Wenn Sie in Amerika einmal unten am Rahmen eines Alten Meisters das Wort "circa" sehen, so bedeutet das nicht, dass das genaue Entstehungsdatum des Gemäldes unbekannt ist. Die Amerikaner verwechseln einfach "circa" mit "anno". Mit dem Französischen scheinen sie ganz besondere Probleme zu haben. Ein EntrÈe ist nicht eine Vorspeise sondern das Hauptgericht. Eine MatinÈe ist keine Morgenvorstellung und ein Chalet ist irgend ein kleines Haus. Antique heisst gar nicht antik sondern alles was vor ca. 1940 hergestellt worden ist. Schliesslich ist Cabaret kein satirisches Kleintheater, sondern VarietÈ.
Auch zu alkoholischen Getränken hat der durchschnittliche
Amerikaner ein gestörtes Verhältnis. Für ihn sind es eher
Narkotika als ein Stück Kultur das uns die Freude am Leben
zurückgegen soll.
Wir alle kennen aus amerikanischen Filmen die braune Tüte in der
ein - damit als haltlos dargestellter - Mensch eine Flasche
versteckt. Seine Hand klammert sich um den von zerknittertem
Papier umhüllten Flaschenhals und führt ihn in das unrasierte
Gesicht. Et voilý: ein instant Aussensseiter-der-Gesellschaft.
Anfangs der Sechzigerjahre kaufte ich einmal im Supermarkt eines
Südstaaten-Städtchens einen Carton mit sechs Bierdosen. Ich
wollte meiner Gastgeberfamilie ein europäisches Essen kochen und
dabei verhindern, dass sie dazu Coke trinken. In jener Zeit kamen
gerade die praktischen Multipack Cartons auf. Kluge Ingenieure
hatten eine Maschine entwickelt, die das alles aus einem Stück
Carton schneidet, stanzt, faltet und erst noch einen Traggriff
formt. An der Kasse wurde mir der Carton samt Traggriff in eine
jener braunen Tüten (siehe oben) gesteckt. Weniger praktisch zum
Tragen, aber "so nobody can see what you're carrying home
with you", meinte die hilfreiche Kassiererin.
Viel besser als wir machen die Amerikaner Radio. Die Nachrichten sind brandaktuell und gerissen aufgebaut. Man findet ohne weiteres einen Sender, der nur Musik bringt, wenn einem das Gerede dazwischen stört. Und zwar die Musik, die man gerade am liebsten hört, denn es gibt spezialisierte Stationen. Wenn man bei uns Fünfundneunzig Jahre alt werden muss, bis einem das Radio zum Geburtstag gratuliert, so kann der grösste Teil der Bevölkerung überhaupt nicht damit rechnen, je an die Reihe zu kommen. In Amerika wünscht man auch einmal einem Teenager alles Gute. Zugegeben, sie betrieben lange vor uns Regionalstationen. Aber hat nicht unser staatliches Sendermonopol jahrelang behauptet, das könne es zwar in Amerika geben, bei uns sei hingegen der Aether ganz anders. Bis vor kurzem noch warnten die PTT, dass die Freigabe von Frequenzen für den "Jedermann-Funk" bei uns unweigerlich zu einem füchterlichen Wellensalat führen würde. Inzwischen funktioniert CB hier ebensogut wie in den Vereinigten Staaten.
Allmählich habe ich die Nase voll von der Behauptung unserer Behörden, Dies oder Jenes sei bei uns in der Schweiz eben ganz anders und "nicht vergleichbar" mit den Verhältnissen der USA.
Amerika hat ebensoviel vom neuen Europa zu lernen, wie wir von
ihm. Es will mir aber scheinen, dass Europäer mehr von Amerika,
seiner Geographie, Geschichte und Menschen wissen, als umgekehrt.
Eines Tages, vielleicht, werden sie herausfinden "..we're
not alone; there's life out there!"