CULTURE |
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Dieser Satz war unzählige Male zu lesen und zu hören. Ich bin mit seinem Inhalt überhaupt nicht einverstanden.
Darüber hinaus zeigt diese Formulierung, wie tief der Rassismus in den Medien und in uns allen verwurzelt ist.
Wir verdanken dies ausgerechnet der unsäglichen "Politischen Korrektheit".
Einst gab es das abschätzige Slangwort "Nigger", das zurecht durch "Schwarze" oder "Farbige" ersetzt wurde. Beide mussten im Zuge der politischen Korrektheit den Begriffen "Afro-Amerikaner" und "Indio-Amerikaner" weichen.
Opfer der Kampanie waren die ethnologisch korrekten Bezeichnungen Mulatte (Nachkommen von Europäischen und Afrikanischen Eltern), sowie Mestize (Nachkommen von Europäischen und Indianischen Eltern).
Heute ist eine Person mit Eltern weisser und schwarzer Hautfarbe in jedem Fall "farbig" oder ein "Afro-Amerikaner". Warum das?
Wenn die Abstammung Obamas 50% weiss und 50% schwarz ist, so darf ich ihn mit dem gleichen Recht einen "Weissen" nennen, wie die grosse Überzahl, die ihn als "Schwarzen" stempelt.
Wir dürfen ihn nicht mehr korrekt "Mulatte" nennen - dank der heuchlerischen politischen Korrektheit.
Sogar wenn der schwarze Einfluss weiter verdünnt ist, wie im Nachwuchs eines Mulatten mit einer Weissen (oder "Caucasian"), sind sie immer noch Afro-Amerikaner.
Offensichtlich genügt uns eine Spur afrikanisches DNA um einen African-American zu machen.
Die Hollywood-Schönheit Halle Berry, mit ihren schätzungsweise 25% afrikanischem Blut, wird so im Sinne der Medien zur "schwarzen Schauspielerin".