Überbevölkerung: Zusammenhänge
DIE LETZTEN TABUS | ||||||||||||||||||||||||||||||
Welche sind die hartnäckigsten Tabus, die in der zivilisierten Gesellschaft heute noch übrig bleiben?
- Öffentlich über Sex sprechen? - Längst nicht mehr!
- Offene Diskussion gewisser Krankheiten? - Heute selbstverständlich!
- Kritik an den Behörden? - Wird ausserhalb einiger Diktaturen kaum mehr als subversiv angesehen!
Unglücklicherweise sind die zähesten und dauerhaftesten Tabus gerade diejenigen, die mit den wichtigsten Weltkrisen zu tun haben, nämlich:
Tabo Nr. 1: Die Bevölkerungsexplosion
Wer es wagt, zu erwähnen, dass die Weltbevölkerung jenseits aller vernünftigen Grenzen angelangt ist, riskiert als Rassist gebrandmarkt zu werden, der den Fortschritt der dritten Welt untergräbt.
Tabu Nr. 2: Fehlgeleitete Religion
Viele Religionen sind mehr wirksam im Verbreiten von Unglück und ethnischen Konflikten, als im Erwecken von Hoffnumg für das "Leben" nach dem Tod. Wer das behauptet, wird zum Atheisten und Aussenseiter der Gesellschaft gestempelt.
Die gegenwärtigen Krisen sind Teil einer hierarchischen Struktur, innerhalb der sie als sekundäre und sogar tertiäre Folgen der globalen Primärursache gesehen werden können, der
Beispiel 1: Überbevölkerung ----> Hunger
Millionen von Kindern in armen Ländern werden in den nächsten Jahren verhungern.
Wenn mehr Kinder geboren werden, als ausreichend ernährt, gesundheitlich versorgt und geschult werden können, so wird ihr Überschuss in Sklaverei, Prostitution, die Kriegsmaschinerie und Verbrechen getrieben.
Die Religionen haben wiederholt ihre Chance verpasst, das Schicksal von Kindern zu verbessern.
Man hört gelegentlich, es gäbe genügend Nahrung für alle. Es handle sich nur um eine Frage der Verteilung. Diese Sicht ist ein weiteres Beispiel, wie ein Problem durch Angehen der sekundären Ursache gelöst werden soll. Damit wird das Problem lediglicht in die Zukunft verschoben. Nehmen wir an, das Bevölkerungswachstum gehe ungebremst weiter. Wenn alle verfügbaren Landreserven - einschliesslich der lebenswichtigen Regenwälder - verschwunden sind, wird die Bevölkerung Proportionen erreicht haben, die eine weltweite Hungerepidemie zur Folge haben. Es wird dann sogar für eine Bevölkerungs-Reduktion zu spät sein.
Es werden zu viele Kinder geboren, um allen ein würdiges Leben zu ermöglichen
NUR EINE STRENGE UND WELTWEITE GEBURTENKONTROLLE KANN DIESE PROBLEME LANGFRISTIG LÖSEN.
DAS VERHÄLTNIS VON GEBURTEN ZU TODESFÄLLEN MUSS SOLANGE AUF UNTER 1 REDUZIERT WERDEN, BIS EINE NACHHALTIGE RATE ERREICHT IST (Einige Forscher errechneten eine tragbare Weltbevölkerung von 2,0 bis 2,5 Milliarden).
Beispiel 2: Überbevölkerung ----> Zerstörung von Biotopen ----> Verminderung der Biodiversität
Eine zunehmende Zahl von Lebensformen verschwindet täglich durch unser Verschulden von der Erdoberfläche. Die alarmierende Rasanz, mit der wir den Artenreichtum der Regenwälder und der Korallenriffe verarmen hat zwei langfristige Konsequenzen für den Zustand des Planeten.
Erstens entfernen wir wertvolle pflanzliche DNS, ein Potential das künftige Generationen zu medizinischen und Ernährungszwecken nutzen könnten.
Zweitens untergraben wir den Mechanismus der Natur, aus dem reichen Pool der biologischen Vielfalt, durch Evolution neue Organismen zu schaffen.
Diese unsere Aktivität sollte von der Kirche als echte Sünde angesichts des Schöpfers gebrandmarkt werden. Unsere Religion unterlässt es, sich für die Schöpfung einzusetzen. Vielleicht ergäbe einer dieser neuen Organismen einen würdigen Nachfolger für den Menschen; ein Alphatier das kompatibel mit seiner Umgebung und des Zusammenlebens mit dem Rest der Schöpfung fähig wäre.
UNSER EINGREIFEN IN DEN PROZESS DER NATÜRLICHEN MUTATIVEN SCHÖPFUNG MUSS AUFHÖREN.
Beispiel 3: Bevölkerungsdruck ----> Territoriale Dispute ----> Bewaffnete Konflikte
Nachdem sie endlich erkannt haben, dass nachhaltige Bewirtschaftung beim gegenwärtigen Bevölkerungsstand nicht möglich ist, stehen Europäische Länder jetzt einer Flut von Migranten gegenüber.
Als "politische Asylanten" fliehen Menschen vor den Folgen massiver Überbevölkerung in ihrer Region. Da es sich mittlerweile jährlich um Hundertausende handelt, entstehen für die Gastländer neue Probleme in Form von Arbeitskonflikten und ethnischen Zusammenstössen. Die Zeitbombe tickt.
Auch hier wieder wird das Problem potenziert durch den Synergismus der gleichzeitigen Einwirkung von zwei Seiten her: Die Folgen langjähriger Geburtenüberschüsse einerseits und massive Zuwanderung andererseits erschweren jede punktuelle Problemlösung.
Warum erlauben wir einem Tabu, die primäre Ursache des Elends zu übergehen: Die globale Überbevölkerung?
Die Bedrohung durch globalen Krieg hängt weiterhin über allem Leben dieses Planeten. Die Eroberung von Territorium oder die Angst vor territorialem/ökonomischem Verlust sind die Grundlage der meisten Kriege. Aber Territorium ist ebenso beschränkt wie wirtschaftliches Wachstum.
WOLLEN WIR EHER UNSERE MASSEN BEGRENZEN, DIE IHR TERRITORIUM ERWEITERN ODER SOLL DIE VERBREITUNG VON KRIEG UNSERE MASSEN DEZIMIEREN?
Beispiel 4: Überbevölkerung ----> Globale Erwärmung ----> Wetterkatastrophen
Überschwemmungen und Trockenheit waren während den Jahrtausenden der Menschengeschichte normale Ereignisse. Schwere Regenfälle lassen Flüsse temporär über ihre Ufer treten und ändern deren Verlauf.
Vulkaneruptionen verursachen bleibende geologische und biologische Veränderungen. Auf die Zerstörung der Vegetation folgt erneuertes Wachstum, während Ascheregen den Boden düngt.
Tiere und Pflanzen profitieren auf lange Sicht von diesem periodischen Wandel.
Die Umschichtung der Landschaft ist ein natürlicher Prozess.
Kommt zu dieser Gleichung der Faktor Mensch, so gelten andere Regeln. Seine unverantwortliche Massenvermehrung zwingt ihn, die letzten bewohnbaren Nischen der Erde in Anspruch zu nehmen. Dazu gehören Orte, die seine Vorfahren noch weise als unbewohnbar einstuften. Menschliche Siedlungen breiten sich jetzt sogar an den Hängen aktiver Vulkane aus. Nun müssen Ausbrüche notgedrungen jene Behausungen zerstören, denen die natürliche Vegetation am Berghang weichen musste.
Flüsse können periodische Hochwasser nicht mehr verarbeiten ohne einige der weitläufigen Siedlungen, die zu nahe an ihrem Ufer liegen, mit sich zu reissen.
Die Medien beschuldigen für den Verlust von Menschenleben, verursacht durch diese Naturkatastrophen immer "Ungewöhnliches Wetter" oder "Vulkanische Aktivität", nie aber die Ausbreitung der Bevölkerung! Die durch ein Tabu geschützte Ursache im Hintergrund wird ersetzt durch Etiketten wie "Höhere Gewalt".
Zunehmende Industrialisierung und vor allem Zunahme der Menschen haben einen Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre um 30% seit 1957 verursacht, die höchste Konzentration seit 160'000 Jahren. Kohlendioxid ist das Endprodukt der Oxidation (Verbrennung, Verdauung) von organischem Material. Der natürliche Prozess, der dem Anstieg der CO2-Konzentration entgegen wirkt ist die Photosynthese. Grüne Pflanzen benützen Kohlendioxid und Wasser um den Sauerstoff den wir atmen, sowie einfache Zucker zu synthetisieren.
Es ist grotesk, dass es der Spezies, die sich als einziger intelligenter Bewohner des Planeten wähnt, gelingt sowohl enorme Massen Treibhausgas in die Luft zu schleudern, als auch die Organismen zu dezimieren, die es entfernen.
Bei einem Temperaturanstieg von wenigen Graden wird das Schmelzen der polaren Eismassen Küstenregionen und tiefliegendes Gelände überfluten.
Katastrophen von ungeheurem Ausmass sind zu erwarten, wenn die Meeresströmungen verändert werden oder gar die empfindlilchen und komplexen Wetterkreisläufe zusammenbrechen.
DER PLÖTZLICHE ANSTIEG DES ATMOSPHÄRISCHEN CO2 FÄLLT ZUSAMMEN MIT DER INDUSTRIELLEN REVOLUTION UND DEM ANSTIEG DER BEVÖLKERUNG.
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Beispiel 5: Überbevölkerung ----> Überfischen und Verunreinigung der Weltmeere.
Nehmen wir die Probleme, die wir in den Ozeanen - unserer alten Wiege - verursachen.
Wir Plündern das marine Leben um die zunehmenden Millionen zu ernähren. Gleichzeitig vergiften wir die Nährstoffe derselben marinen Lebewesen. Zu diesen Nährstoffen gehört auch das Phytoplankton, das einen Grossteil unseres Atmungssauerstoffs produziert.
Wir kennen diesen Kreislauf, genannt Nahrungskette, seit vielen Jahren. Trotzdem entnehmen wir den Ozeanen Fische schneller als diese sich reproduzieren können und vergiften gleichzeitig ihre Nahrungsquelle.
Wie immer ist die stereotype Reaktion des Menschen der Versuch, den gestörten Kreislauf mittels punktueller Massnahmen, wie Fangbegrenzung oder Verminderung der Abwasserverschmutzung zu "reparieren".
NIEMALS WIRD JEDOCH DAS PROBLEM AN DER WURZEL ANGEPACKT: DER BESCHLEUNIGTEN BEVÖLKERUNGSZUNAHME.
WENIGER MENSCHEN BEDEUTEN MEHR FISCH UND MEHR SAUERSTOFFPRODUZIERENDE MIKROORGANISMEN.
Zuwendung zum Kern der aktuellen Weltkrisen.
Die meisten Krisen, über die wir uns täglich von den Medien informieren lassen, können langfristig nur eliminiert werden, wenn wir den Hebel an der Wurzel ansetzen, der gemeinsamen Ursache.
Unglücklicherweise wird die einzige Massnahme, die wirklich im Stande ist, die Summe unserer Probleme zu lösen, enorme Schwierigkeiten bereiten, weil sie
Die Politik des Bevölkerungs - Managements
Gegenwärtig ist kein Politiker, kein Industrieller weitsichtig genug, den Bruch dieser heiligen Kuh von einem Tabu zu wagen. Sofern Resultate nicht zu erwarten sind während er/sie noch in Amt und Würde ist, scheint kein Bürokrat weise genug das Tabu auch nur zu erwähnen. Jedenfalls nicht solange unsere demokratischen Systeme verlangen, dass er das tut, was Wähler/Aktionöre verlangen. Ihr ganzes strategisches Verständnis ist kurzfristig. Solange der Heilige Gral menschlichen Bestrebens das Wachstum um jeden Preis bleibt, werden die Verantwortlichen zur Beschleunigung des Untergangs unserer Umwelt beitragen.
Ironischerweise ist die Erhaltung von Arbeitsplätzen in ökologisch zerstörerischen Berufen wichtiger als die Folgen ihrer Tätigkeit für den Zustand des Planeten in ein paar Jahrzehnten.
Seit einer Krise wie dem zweiten Weltkrieg ist keine führende Persöhnlichkeit mehr aufgetreten, die den Mut hatte, den Menschen ein wesentliches Opfer abzuverlangen, wie Winston Churchill mit seinem: "Ich kann euch nichts bieten als Blut, Schweiss und Tränen".
Im Energiebereich verfügen die Vereinigten Staaten über die verschwenderischste Gesellschaft. Niemand kann sich einen Präsidenten dieses Landes vorstellen, der seinen Wählern auch nur den Vorschlag unterbreitet: " Bitte schaltet den Motor eures Autos und den Monitor eures Computers aus, wenn ihr ihn nicht braucht.". Ausgeschlossen, obschon das der Wirtschaft Einsparungen in Milliardenhöhe brächte. Wir treffen da auf ein weiteres Tabu: Der American Way of Life!
Jetzt zu handeln wäre der wirtschaftlichste Weg, unsere Probleme und diejenigen unserer Nachfahren zu lösen.
Ein internationaler Gerichtshof für Verbrechen gegen die Umwelt?
Da nur kurzfristiges menschliches Wohlergehen in unserer Gesellschaft relevant scheint, sollte vielleicht das Verursachen ökologischer Katastrophen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewertet werden. Langfristig betrachtet sind sie das tatsächlich.
Tausende von neuen Gesetzen wurden eingesetzt in der Hoffnung Kontrolle über einzelne sekundäre Umweltprobleme zu erlangen.
Diese Massnahmen sind punktuell und tragen zu einem detaillierten Flickwerk bei, das niemals die zu erwartende Mega-Katastrophe abwenden kann. Sie sind lediglich geeignet, Politiker als besorgte Umweltschützer erscheinen zu lassen,
während in Wirklichkeit gewisse Interessegruppen geschützt werden.
Ein einziges globales Gesetz kann nachhaltige Resultate in der Zukunft bringen und eine Vielzahl an Flickwerk-Gesetzen überflüssig machen:
DIE REDUKTION DER WELTBEÖKERUNG AUF EINE TRAGBARE ZAHL.
Die ohne Zweifel schwierigste je vom Menschen unternommene Aufgabe verdanken wir unserer gedankenlosen Vermehrung in der Vergangenheit und dem Umstand, dass wir unser Gewissen zu lange hinter einem monströsen Tabu versteckt hielten.
Ein Silberstreifen am Horizont?
Es liegt bei uns, den Völkern der Erde, unser kurzsichtiges, oberflächliches Denken zu Gunsten einer Philosophie der Prioriäten aufzugeben.
Da wir offensichtlich dazu nicht in der Lage sind, scheinen wir zu warten, bis das Messer in unsere Kehle eingedrungen ist. Erst dann wird man willens sein zu akzeptieren, dass wir überhaupt keine andere Wahl haben.
Wie die Marquise de Pompadour zu König Lous XV sagte "après nous le déluge" (Nach uns, die Sintflut), ist unser Handeln immer noch auf das Hier und Jetzt bezogen. In anderen Worten: "Business as usual" oder "Damn the torpedos, full speed ahead!"(Zum Teufel mit den Torpedos, Volldampf voraus!).
Unsere Politiker und Industriekapitäne hinterlassen unseren Nachkommen das Versprechen eines Horrorplaneten.
Je später wir das überzuordnende Gesetz auf die ganze Menschheit anwenden, desto schwieriger und teurer wird seine Durchsetzung.
Die Crux ist, dass unsere Wirtschaftsführer sekundäre Umstände als Ursache für die Probleme der dritten Welt ausgeben. "Wenn es uns nur gelingt, die Wirtschaft der Entwicklungsländer zu fördern, so wird sich alles ergeben."
Wenn aber die dritte Welt eines Tages ebensoviele Resourcen braucht wie wir, während sie mit dem gegenwärtigen Bevölkerungswachstum fortfährt, so wird sich ihre Wohlfahrt nicht bessern.
Es sei denn wir verstehen unter Förderung der Wirtschaft die Hilfe in Form von Familienplanung, Erziehung und Aufforstung.