Status Quo |
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Unsere Zeit ist nicht geeignet, astronomische Geldsummen überdimensionierten Sportanlässen zuzuweisen oder für den Kauf der neuesten Gadgets oder Luxusgötern grosse Budgets bereitzustellen. Auch für die Verschwendung unserer finanziellen Ressourcen für was wir gerne "Verteidigung" nennen ist die Zeit vorbei.
Heute ist es Zeit für die Wiederentdeckung der wahren Bedeutung von "Entwicklung". Sollen wir Entwicklung fördern oder bremsen?
Das Wachstum der Wirtschaft und der Bevölkerung müssen wir bremsen.
Die Entwicklung der Qualität und der gerechten Verteilung sollen wir unterstätzen. Alles andere verträgt ohne weiteres den Status Quo.
Wir müssen lernen, dass das Beibehalten der Status Quo keinen Rückfall ins Mittelalter bedeutet.
Im Gegenteil: wenn wir nicht aufhören das Wachstum anzubeten, dann werden wir uns bald zurück in der Steinzeit finden.
Wir müssen uns von der falschen Auffassung trennen, dass "neu" synomym mit "besser" ist.
Die Berichte des Club of Rome wurden lange Zeit kritisiert als schlecht konzipierte Weltuntergangs - Prophezeiungen, aber ihre Hauptargumente zu den "Grenzen des Wachstums" ist heute eine realistischere Warnung denn je.
Also ist es Zeit unsere Wirtschaftsführer zu fragen, wie lange sie glauben, ihr jährliches industrielles Wachstum aufrecht erhalten zu können.
Berücksichtigt man die zunehmende Aussbeutung der nicht-erneuerbaren Ressourcen oder die geometrische Zunahme der Weltbevölkerung, wird das Wachstum wohl eher früher als sie denken aufhören.