Gott |
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Es ist unmöglich die Existenz oder das Fehlen eines Ur-Schöpfers zu beweisen.
Aber wenn soetwas existsiert, so wird das Phänomen mit unseren Sinnen nicht zu beobachten sein und kann mit den gegenwärtig verfügbaren wissenschaftlichen Methoden nicht verstanden werden.
Vielleicht kann es sogar prinzipiell nicht verstanden werden.
Der Schöpfer des Universums ist sicherlich kein bärtiger Mann, der seinen "Sohn" auf unseren Planeten geschickt hat, damit wir ihn foltern und töten können, so dass er unsere Sünden vergeben kann.
Dieser Mythos riecht nach Menschlichkeit; der Menschlichkeit vor zweitausend Jahren.
Warum soll das Höchste Prinzip so aussehen wie das oberste Raubtier eines unbedeutenden Planeten an der Peripherie einer von Milliarden von Galaxien?
Absurd, wie die meisten Mythen der alten Religionen!
Und auch chaovinistisch. Wo, seit dem Antiken Griechenland, sind die weiblichen Götter geblieben?
Wenn es einen Schöpfer gibt, so ist es unwahrscheinlich, dass er uns bestraft oder belohnt.
Das wäre die Auffassung einer Menschheit, die ihre eigene Wichtigkeit masslos überschätzt.
Wenn die Religionen den Glauben an einen Gott erfordert, der direkt mit menschlichen Belangen interveniert, so stellt das die extreme Spitze der Aggoganz dar.
Brauchen wir wirklich ein Wesen, das wir Gott nennen können, so ist es höchste Zeit ihn zu de-humanisieren.
Es gibt keinen "Vater" und keinen "Sohn", aber man könnte sich einen "Heiligen Geist" vorstellen.